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Do 04.03.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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ONKel fISCH
"Allzweckaffen"
Comedy
ONKeL fISCH sind die AllzweckAffen. Heute Abend gibt es keine Fragen mehr, sondern nur noch Antworten. ONKeL fISCH lösen die Finanzkrise, stoppen den Klimawandel und bekommen sogar 20% auf Tiernahrung. Die zwei Weapons of Massentertainment sind wichtig, sexy und kein bisschen eingebildet. Eben echte Kerle mit gefühlten Wahrheiten.
In ihrer Action-Stand-Up-Comedy geben ONKeL fISCH alles: Sie erzählen, singen, streiten, tanzen und wenn ihnen nichts mehr einfällt, dann gucken sie bei Google nach. Eine energiegeladene 100.000 Volt Show mit den Megaphonikern im schwarzen Anzug.
Schluss mit dem Gejammere, hier kommen die AllzweckAffen und helfen, wo sie können. Und bedenken Sie ihren geldwerten Vorteil: Alle Weisheiten, die Sie heute Abend erfahren, können Sie später gewinnbringend bei eBay weiterverkaufen!
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Fr 05.03. bis So 07.03.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Claus von Wagner (München)
"Drei Sekunden Gegenwart"
Solo-Kabarett
Was er will, ist sein Recht. Was er bekommt, ist ein Urteil.
Nach seinem Erfolgsprogramm Im Feld, in dem Claus von Wagner als überforderter junger Mann alles dran gesetzt hat, nicht Vater werden zu müssen, hat ihn das Leben jetzt einfach überstimmt. Aber auf das, was nun kommt, hat ihn niemand vorbereitet. Wer liest vom Spiel des Lebens schon die Spielanleitung? Ach ja, Anwälte.
Es ist die Nacht vor dem Gerichtstermin. Unser Held steht über eine Akte gebeugt; die alte Schreibtischlampe wirft Schatten auf ausgebreitete Papiere. Was er dort liest, kann er nicht glauben. Viel Zeit, die Puzzleteile zusammenzusetzen, hat er nicht mehr. Es bleiben nur noch ein paar Stunden; bis es hell wird und alles ans Licht kommt.
Mit seinem neuen Programm hat sich Claus von Wagner wieder eine Ein-Mann-Kabarett-Komödie auf den Leib und von der Seele geschrieben, voll irrwitziger Wendungen und berührender Eindringlichkeit. Gebündelte Drei Sekunden Gegenwart. Gerechtigkeit trifft auf Justiz, Persönliches auf aktuelle Politik und unser Held auf Spuren aus der Vergangenheit. Und dabei hatten sie ihm doch immer vorgeworfen, er solle endlich mehr im "Jetzt“ leben. Aber das ist schwierig, wenn man bedenkt, dass die Gegenwart nur drei Sekunden dauert.
Drei Sekunden Gegenwart ist Kafka zum Totlachen – ohne Möglichkeit zur Berufung. Finden Sie sich in Volkes Namen bitte rechtzeitig im Gerichtssaal ein. Nichterscheinen kann nur bei Vorliegen begründeter Ausnahmen gestattet werden. Näheres regelt bestimmt irgendein Gesetz. Blitzlicht ist nicht gestattet. Eltern haften an Ihren Kindern.
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Do 11.03.2010, 20 Uhr
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Lisa Politt (Hamburg)
"Gott der Herr hat 7 Zähne - von der Überlegenheit der westlichen Zivilisation"
Solo-Kabarett
Kein Zweifel:
Aus Frau Dr. Semisch- Brendel hätte etwas ganz Großes werden können. Und wenn dieser linke Versager Portzner ihr damals an der Uni den Forschungsauftrag nicht vor der Nase weggeschnappt hätte, dann hätte das mit ihrer Karriere auch sicher geklappt. Nicht, dass sie heute unzufrieden wäre: Sie ist damals schwanger geworden, ihre Familie erfüllt sie mit privatem Glück, und ihre Seminare für einbürgerungswillige Ausländer erfüllen sie sogar mit dem sicheren Gefühl, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Als Soziologin freut sie sich natürlich mehr auf die Vermittlung der deutschen Kultur und Werteordnung als auf den Sprachunterricht. Gerade als als sogenannte Alt-68erin, die die linken Hirngespinste ihrer Generation heute als Irrweg erkannt hat, weiß sie, dass an den alten Werten eben doch etwas dran ist. Deswegen muss sie sich auch nicht verstellen, wenn sie diese Werte an ihre Kursteilnehmer vermittelt – sie ist, wenn auch nicht unkritisch, im Großen und Ganzen von ihnen überzeugt. Und sie ist überzeugt davon, dass sie mit ihrer inneren Haltung, ihrem lockeren Umgangston und ihrer engagierten und zupackenden Art zu den beliebtesten Lehrern des Kollegiums gehört.
Von falsch verstandener Toleranz hält sie nichts. Ihre Autorität, findet sie aber, muss sich legitimieren und überprüfen lassen durch Sachkenntnis, ihre Wertmaßstäbe sind eingebunden in den westlichen Kontext. Sie hat nichts dagegen, diese Werte in Diskussionen mit den ausländischen Mitbürgern zu überprüfen und lebt durch ihr eigenes engagiertes Beispiel deren Überlegenheit vor.
Sie hatte in der Jugend eine wilde Zeit, hat ihre Lehren aus den Irrtümern ihrer einstigen Überzeugungen gezogen, ist heute grundsätzlich mit sich und der Welt zufrieden und möchte auch anderen zu einer glücklichen Existenz verhelfen. Dazu muss sie manchmal sanften Druck ausüben, Kumpel ist sie aber auch, und als ihr die Zunge vom Raki des Kursteilnehmers Murat gelockert wird, der Geburtstag hat, da kommen Dinge zutage, die sie unter normalen Umständen wohl so nie geäußert hätte...
Lisa Politt ist die einzige Frau in Deutschland, die aggressives politisches Kabarett macht. (Volker Pispers).
Lisa Politt ist die einzige Frau mit den beiden wichtigsten Preisen für Kabarett : Dem Deutschen Kabarettpreis und dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett.
Eine Produktion von "Herrchens Frauchen".
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Fr 12.03.2010, 20 Uhr
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Hubert Burghardt (Dortmund)
"Weltverbesserer"
Politisches Kabarett zwischen Wahn und Sinn
Was für eine Welt? Manager beweisen nur noch Führungsqualitäten auf der Tanzfläche beim Bundespresseball, immer mehr Taschendiebe nennen sich Börsenexperten, und die einzigen Weisungen an die sich Politiker noch gebunden fühlen sind Überweisungen! Wein wird zwar noch gelesen aber immer mehr Bücher gehört, über 40-jährige Frauen gelten jetzt als Nachwuchstalente und Armut heißt in Amerika schon Pre-Richness, also Vor-Reichtum. Dafür bleiben Skat und Golf bei uns gemeinnützig anerkannt, nach der DSL- gibt bald die Hartz-IV-Flatrate und der Flachbildschirm verkörpert das Niveau der Fernsehunterhaltung. Klimawandelanleihen werden zu Renditekillern und Millionen Arbeitslose sind nicht nur reine Einstellungssache. Heute gehört uns noch Deutschland und morgen der ganzen Welt.
Ob Politik, Wirtschaft, Kultur oder zwischenmenschliche Gefühle, alles verschwimmt in komplexen Wechselwirkungen und verwächst zu einem Gordischen Knoten in unserer neu gewonnen patriotischen Brust.
In seinem 4. Solo seziert der Dortmunder Kabarettist Hubert Burghardt diesen Tumor bis zur Unkenntlichkeit präzise und dabei verblüffend komisch. In 120 prallen Minuten mit sardonischen Szenen, launigen Liedern und mutigen Moderationen bringt er Licht in eine Welt, deren Bewohner nicht mehr nachvollziehen können wie sie überhaupt noch funktioniert.
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Sa 13.03.2010, 20 Uhr
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Robert Woitas
"Im Himmel ist Jahrmarkt"
Comedy
Auf das allerherzlichste werden alle Gäste begrüßt und entführt auf eine aberwitzige Reise nach Indien. Dort zu einer Yetihochzeit und der schicksalhaften Begegnung mit jenem Guru Swami-Shivananda-alle-Inder-miteinander-im-Fiat-Panda-hintereinander im esoterischsten aller Ashrams: im Ashram Karmaschinken. Jener kluge Guru nun pflegt zu unterrichten mittels durchgebrannter Sinnsprüche oder grotesker Gleichnisse und berichtet etwa über das Wesen des Lebens und der Liebe über das Erzählen von Märchen, bei denen die Gebrüder ihren Grimm vergessen würden und der Indienreisende, der Ich-Erzähler, Robert Woitas selbst, eine erleuchtende Offenbarung erlebt und plötzlich weiß: Er muss – ob er will oder nicht – nach Dänemark. Also macht er sich auf den hoffnungsfrohen Weg, die erneute Reise, um im fernen Land dann endgültig zu verstehen, was gar die Welt im Innersten zusammenhält: die Liebe? Das Mitgefühl? Er begegnet auf dem dänischen Subkontinent einer wundersamen Tramperin, der er sein Leben ausschüttet: Dass er als der echte Weihnachtsmann am Heiligen Abend arbeitete, dass er Single war, eigentlich ein fahrender Ritter, ein Minnesänger ohne Lied. Genervt flieht die Frau vor ihm, der sich nun denkt, dass sie ihn vielleicht einfach nur nicht riechen mochte und so organisiert er sich für künftige Fälle ein Duftwasser – das unbestechliche Sunday Surprise, welches eine Fee ihm zusteckt. Doch beim Öffnen des Flakons entweicht diesem ein schwuler Flaschengeist, darinnen gefangen für Jahrhunderte, und der des Erzählers Schutzengel fortan wird. Überraschend und entgegen der guten Sitte hat der Erzähler jedoch beim Geist keine Wünsche frei. Im Gegenteil: Er wird kompromisslos vom Flaschengeist auf den richtigen Weg geschickt. Reist erneut und diesmal in ein südliches Ferienland und trifft endlich und tatsächlich auf die Liebe und Freude seines Lebens. So wird alles gut und machte Spaß, obwohl es schön war. Es fand sich ein glückliches Ende für eine schöne Zukunft und so kann im Himmel Jahrmarkt sein. Alle Zeit. Immerdar.
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Mo 15.03.2010, 20 Uhr
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Veranstaltung |
Tafelhalle, Nürnberg Äußere Sulzbacher Str. 62
VVK zzgl. Gebühr: € 21/14 (erm.), Abendk.: € 24/16 (erm.)
| Nur noch Restkarten an der Abendkasse, falls Reservierungen nicht abgeholt werden! |
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Rolf Miller (Odenwald)
"Tatsachen"
Solo-Kabarett
Er weicht aus. Er verschweigt. Er sagt nichts. Und das einzigartig.
„Das sind die Tatsachen“ sagte ein Zuschauer nach der Vorstellung des Erfolgsprogramms Kein
Grund zur Veranlassung zu Rolf Miller. Das war der Startschuss zum neuen Programm
Tatsachen, das die Schraube weiter zudreht im Alltags-Desaster in unser aller Welt.
Wer wissen will, wie Rolf Miller zu wichtigen Themen wie Atombombe, Urknall, Kunst, Sport,
Frauen, Kinder, Achim und Jürgen, zielsicher den Faden verliert, ist hier genau richtig.
Millers Figur ist genau der Typ, der dem Planeten irrsinnig auf den Zeiger geht und es nicht merkt.
Und das mit Bravour... Im echten Leben ist man das Opfer, wenn so einer zufällig neben einem
sitzt und man mit anhören muss, was er von sich gibt. Hört man ihm aber auf der Bühne zu, wird
man zum Täter, übt Rache, darf man darüber lachen und das auf höchstem Niveau. Leiden Sie
Luxus, denn für Sie bedeutet der sichere Zuschauerraum einen Pointenbunker.
Josef Hader sagt über seinen Kollegen: „Wunderbar indirekt und hinterhältig.“
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Do 18.03. und Fr 19.03.2010, 20 Uhr
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Veranstaltung |
nürnberger burgtheater, Füll 13
€ 15/12 (erm.)
Kartenvorverkauf | Fr 19.03.: Nur noch Restkarten an der Abendkasse, falls Reservierungen nicht abgeholt werden! |
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Martin Buchholz (Berlin)
"Geh! Denken!"
Solo-Kabarett
Alaaaarm!!! Ein gefürchteter Sittenstrolch ist wieder auf freiem Fuß! Der einschlägig bekannte Exhibitionist Martin B., gegen den schon lange Ermittlungen laufen wegen der Verführung Minderdenkender, schleicht erneut um deutsche Spielstätten herum. Als scheinbar harmloser Gut-Onkel lockt er mit ein paar Pointen-Bonbons seine unschuldigen Opfer weg von den Allgemeinplätzen, um ihnen dann mit perverser Wollust unter der Schädeldecke herum-zufingern. Ein Gedanken-Kitzler, der schamlos öffentliche Unzucht mit Abhängigen treibt - auch wenn er immer wieder behauptet, das Ganze sei ein Lust- und Liebesspiel mit der deutschen Sprache.
Mehrfach wurde Martin B. auf frischer Tat ertappt bei der brutalen satirischen Schändung einer Unschuld vom ostdeutschen Lande, einer gewissen Angela M. (der volle Name ist der Redaktion bekannt). Auch ganz unbescholtene Buben sind das Objekt seiner obskuren Begierde. Besonders in diesem Superwahljahr ist er da nicht wählerisch. So peitscht er seine Lustknaben Frank Walter, Guido, Jürgen oder Oskar (um nur einige zu nennen) immer wieder in sadistischer Geilheit vor sich her.
Doch das reicht diesem Sittenstrolch noch immer nicht! So strolcht er mit abartiger Vorliebe durch die deutschen Sitten. Motive für seine zynischen Schandtaten findet der Unhold reichlich: 20 Jahre Wiederaufbau der Mauer in unseren Köpfen! 20 Jahre deutsche Einheitzerei im Kampf um die Kohle! 60 Jahre Verabschiedung vom Grundgesetz! Ein zum 70. Mal verjährter Weltkrieg! 2000 Jahre deutsche Kampfbereitschaft dank Hermann, dem Cherusker! Zehn Jahre Rinderwahnsinn, fünf Jahre Hühnerpest, ein halbes Jahr Schweinegrippe - und 60 Jahre FDP.
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Sa 20.03.2010, 20 Uhr
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Veranstaltung |
nürnberger burgtheater, Füll 13
€ 14/11.5 (erm.)
| Nur noch Restkarten an der Abendkasse, falls Reservierungen nicht abgeholt werden! |
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Andreas Thiel (Bern)
"Politsatire 3"
Solo-Kabarett
Es scheint, das Wohl des Damokles hänge mal wieder am roten Seidenfaden des blutigen Schwertes in seiner eigenen Hand. In seinem dritten politischen Programm zieht der Ritter von der fröhlichen Gestalt mit dem Morgenstern gegen das Abendland. Andreas Thiel ist der Dandy unter den Komikern, der Henker unter den Poeten und der Wolf im schwarzen Schafspelz unter den Kolumnisten. Er ist ein Meister des verbalen Floretts, der Ritter mit dem Löwenzahn auf dem Schild und dem Morgenstern in der Hand. Seine einzige erogene Zone ist sein Intellekt.
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So 21.03.2010, 20 Uhr
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Podewitz (Bremerhaven)
"Irgendwas is immer"
Eine Show zum Davonlaufen - Comedy to go
Podewitz kommt mit einem neuen Programm! Wieso eigentlich? Das alte war doch noch gut!
Aber wenn`s sein muss – biddeschön!!!
Der Deutsche Meister im Drumrum-Reden und sein unmusikalischer Bruder präsentieren Irgendwas is immer.
90 Minuten kopfloses Koma-Plauschen und Flatrate-Palaver, ein uferloser Redefluss bzw. Schwafel-Tsunami, denn die Zwei sind nicht auf den Mund gefallen. Sondern auf den Kopf.
Und das kommt dabei raus:
Wir warnen vor Haustürgeschäften mit Kirchenvertretern und zeigen eine echt islamistische Modenschau, Motto: „Hurra, der neue Burka-Katalog ist da!“
Anschließend erklärt unser Koran-Experte nochmal den Unterschied zwischen „Scharia“ und „Shakira“.
Alles Mullah, oder was?
Wir empfehlen stylische Modekrankheiten wie „Wärme-Pilz-Vergiftung“ und „iPod-Entzündung“.
Und wir wundern uns: Die Sprache steckt ja voller Überraschungen. Wenn man das Wort „online“ rückwärts ausspricht, heißt es „Nylon“. Und was ist jetzt schöner: „Nylon-Banking“ oder „Online-Strümpfe“?
Wer jetzt noch Fragen hat, darf sie behalten.
Irgendwas is immer ist die multi-fiktionale High-End-Unterhaltung mit der neuen flimmerfreien 100-Scherz-Technologie. Natürlich in HD (Herrlich Dämlich).
Hier trifft sich das Publikum zum Public-Buhing.
Podewitz – die Zwei sind mir schon einer.
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Fr 26.03.2010, 20 Uhr
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Matthias Reuter (Oberhausen)
"Auf schwarz sieht man alles!"
Kabarett am Klavier
„Wir machen uns heute einfach mal ‘nen schönen Abend – nur da wo bei Ihnen sonst der Fernseher steht, steh‘ heute eben ich…“
Matthias Reuter spürt den Schrecken des Alltags nach und dringt dabei in unerforschte Tiefen und Abgründe vor. Albern wird es nur nach Vorwarnung, und „mitsingen kann man, muss man aber nicht.“
Skurrile jazzige Lieder, kabarettistische Weitsicht und eine durchaus positive Einstellung zum
Menschen ergeben eine gesunde Mischung aus Gesellschafts- und Polit-Satire.
Terrorgefahr im ICE, Kindergeburtstag im Autokino, Einpark-Katastrophen an der Supermarktkasse, das Wohngemeinschaftsleben mit Rosamunde Pilcher: Matthias Reuter (langjähriges Mitglied des Maggi-Kochstudios) – garantiert viel Spaß aus dem oberhausigsten Teil des Ruhrgebiets!
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Sa 27.03.2010, 20 Uhr
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Holger Edmaier (Köln)
"Spielwiese - Ein Eldorado für Bekloppte"
Lieder. Stand-Ups. Querschläger
Was wäre, wenn Sie ihr inneres Kind fänden und es könnte Sie nicht leiden? Und
schlimmer noch: Jetzt wo es wach ist, will es fernsehen und auf gar keinen Fall mehr ins
Bett?!
Holger Edmaier zieht Bilanz: Eine norddeutsche Kindheit zwischen Wettrüsten und
Wetten dass...?!. Dorfdisko und Reihenhaus. „No future“ oder „Don’t panic!“? Mit
Klavier, Ukulele und Popmusik begibt sich der Musik-Kabarettist auf die Suche nach sich
und seinem innersten Selbst und entdeckt dabei eine verschollene Welt, in der scheinbar
alles möglich war – oder noch immer ist!
Aber warum sollen wir überhaupt unser innerstes Selbst suchen, wenn wir es dann
ohnehin nur an der Theke wiederfinden? Früher war alles anders. Nicht unbedingt besser,
aber anders.
So singt, spielt, stichelt und bewegt sich Holger Edmaier vergnügt durch die 80er bis
heute – brüllend komisch und hoffnungsvoll sentimental, verspielt und verschroben: Pippi
Langstrumpf mit Fahrradhelm? Karlsson vom Dach mit Airbag und Seitenaufprallschutz?
Wäre Herr Rossi heute mit einem Tom Tom auf der Suche nach dem Glück?
Die Welt ist eine Spielwiese. Ein Eldorado für Bekloppte!
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So 28.03.2010, 20 Uhr
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Tilman Birr (Berlin)
"Das war hier früher alles Feld"
Lese-Show
Tilman Birrs Programm Das war hier früher alles Feld vereint Geschichten, Stand-Up-Nummern und kabarettistische Lieder. Seltsame Länder, komische Menschen und wirre Situationen sind sein Thema, die direkte, blanke Darstellung seine Methode. Er ist nicht besserwisserisch-politisch und erklärt auch nicht den Unterschied zwischen Männern und Frauen. Man erfährt, warum man in Berlin besser unfreundlich ist, was passiert, wenn die Erde an einem schwarzen Loch vorbeischrammt und wie man am besten zum Freibier findet.
Er erzählt pointenreich und zuweilen sehr poetisch Geschichten, die das Leben schreibt. Er spricht dem am Postschalter abgefertigten Wahlberliner ebenso aus der Seele wie dem verschreckten Nicht-GEZ-Kunden, der an der Wohnungstür lästige Fragen beantworten soll. Und er singt – kleine Lieder, die zunächst so harmlos erscheinen und dann doch tief berühren. Seine lockere und zugleich fesselnde Art, sein jugendlicher Charme und die manchmal rotzfreche Sprache der Straße lassen den Abend zu einem Abenteuer werden. Man ahnt nicht, was als nächstes kommt –
aber man will es wissen!
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