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Mi 3.02.2010, 20 Uhr
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Große Meistersingerhalle, Nürnberg Münchener Str. 21
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Dieter Nuhr (Düsseldorf)
"Nuhr die Ruhe"
Solo-Kabarett
Überall Hektik - Nuhr einer behält die Ruhe. Dieter Nuhr blickt in seinem Programm wieder einmal von außen auf die Welt. Und er stellt fest: Panik muss nicht sein. Fakt ist: Die Welt geht unter. Der Vorteil: Es könnte mit ein bisschen Glück noch ein paar Millionen Jahre dauern - wenn nicht ein herum rüpelnder Meteorit die planetarische Verkehrsordnung ignoriert und uns bei Rot in die Seitentür rasselt.
Ob Klima-, Banken- oder Ehekrise, am Ende liegt man auf dem eigenen Grundstück unter einem schönen Stein und fragt sich: Warum hab ich mich damals eigentlich aufgeregt? Kein Grund zur Beunruhigung also. So ist halt das Leben: Man kommt zur Welt, regt sich auf und kommt oft erst durch das Ableben wieder richtig zur Ruhe.
Eine Gesellschaft, deren Ideal die Coolness ist, lebt in Dauerhysterie. Hektik ist zwar gut für die Einschaltquoten, aber schlecht für den Blutdruck. Und selbst eine Staatsverschuldung, die mehr Nullen enthält als die Bundesregierung, muss kein Grund zum Unmut sein.
Machen wir uns klar: Der Mann hat als großer Gestalter der Geschichte versagt, verbringt indessen einen Großteil seiner Zeit trinkend unter dem Bettvorleger und gilt unter Damen als niedere Samen streuende Lebensform. Die Zeit der Macher ist vorbei. Jetzt kommen die Schwätzer und Schwätzerinnen. Darüber muss geredet werden...
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Fr 05.02.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Mark Britton
"Zuhause bei Britton"
Familien-Kabarett
Wenn’s um die Familie geht, ist Mark Britton Experte. Von einem Humor-Tsunami vor Jahren über den Ärmelkanal gespült, landet der britische Comedian in den Armen einer deutschen Frau. Die Schwiegereltern gab es gratis dazu, aber die Kinder kosten ein bisschen mehr! Die Familie – eine Oase der Liebe und Besonnenheit in einer hektischen Welt... Von wegen! Auf dem Weg zur Arbeit bringt der Vater das Baby zur Oshkosh-Modenschau, während die Mutter zwischen Poweryoga und Saunagang mit Proseccoaufguss noch ein paar Telekom-Aktien abstößt. Die Familie von heute muss besser organisiert sein als eine Mondlandung.
Höchste Zeit für einen Besuch bei Mark Britton. Allein in seinem Lieblingssessel plaudert Deutschlands lustigster Engländer über seine täglichen Kämpfe mit den Tücken des Alltags. Wenn er den Wahnsinn sortiert, der uns alle tagtäglich umgibt, hellen sich die Mienen seiner Leidensgefährten schlagartig auf. Lachen ist immer noch die beste Therapie und nach zwei Stunden bei Mark Britton ist beste Laune garantiert.
Der Begriff ‘Physical Comedy‘ wäre zu schlicht, um Mark Brittons über zweistündige Meisterleistung zu beschreiben. Sein Auftritt gleicht nicht nur einem perfekt getimten Comicstrip, er bebildert sogar in Sekundenschnelle Gefühle und ganze Lebensabschnitte.
Willkommen in der wundersamen und doch so bekannten Welt des Mark Britton. Hingehen, ansehen und Tränen lachen. (Berliner Morgenpost)
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Sa 06.02. und So 07.02.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Lizzy Aumeier (Nürnberg)
"Männerträume"
Musik-Comedy
am Klavier: Tatjana Shapiro
"Männerträume... Du willst ein Programm über Männerträume schreiben...?!?"
Die Mitglieder meiner Selbsthilfegruppe Anonyme Faschingsschlampen e.V. sehen mich verstört an!
Mein Mann reagierte nicht weniger optimistisch:
"...aber, davon hast Du doch keine Ahnung...!"
Nach so viel positivem Feedback, begann ich meine Recherchen
im Bekanntenkreis (ungeeignet),
auf der Straße (kann gefährlich sein),
in VHS-Kursen (Ikebana für Singles),
in Märchenbüchern (wow)
und in Fachgeschäften für eheliche Hygiene (Igitt!!!).
Was dabei herausgekommen ist...???
Lassen Sie sich überraschen!!!
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Fr 12.02.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Spider Krenzke (Berlin)
"Im Arbeitslosenpark - Best of"
Das lebende Hörbuch
Der Mann mit dem Blatt, das lebende Hörbuch, der Geschichtenerzähler aus 1001 durchzechten Nacht – drei Beinamen, die man Spider Krenzke noch nicht gegeben hat. Warum eigentlich nicht? Er schreibt, er liest vor, wöchentlich auf Berliner Lesebühnen – und jetzt auch zur Vorstellung seiner neuen CD wieder auf etablierten Kabarett- und Kleinkunstbühnen in ganz Deutschland.
Spider denkt liebgewordene Klischees und Platitüden konsequent zu Ende und entspinnt dabei wunderbar skurrile Welten – kluge Gedanken vollendet verfremdet serviert.
Komisch, dass die Zuhörer/innen meist lachen, denn in seinen Texten geht es um Wissenschaft, Philosophie und Politik. Jedenfalls ist das Publikum hinterher schlauer. Oder sagen wir, es weiß Dinge, die es vorher noch nicht wusste. Über lebendige Kleidungsstücke, Drehkreuze in Super-märkten – und überhaupt: Wie man alles richtig macht im Leben.
Der Tagesspiegel Berlin nennt ihn eine Kultfigur.
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Sa 13.02.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Mäc Härder (Bamberg)
"Der König von Franken"
Kabarett/Comedy
Hier kommt ER: Der König von Franken.
Mäc Härder spielt einen Monarchen, der zu seinem Landstrich passt.
Ein aufgeklärter Herrscher, der seine Untertanen mitnimmt in sein Reich, in das Reich der Freude, der Faszination und der geschliffenen Pointen.
Wie der Königsmantel ein Symbol der Herrschaft ist, so ist Franken – was viele nicht wissen – ein Symbol für Leichtigkeit, Witz, Anmut und Humor.
Mäc Härder, der moderne Regent, zeigt diese teils unbekannten Facetten fränkischer Lebensformen in einer bezaubernden Mischung aus bodenständigem Charme und gerissener Weltläufigkeit.
Sein Credo: „Monarchie macht süchtig!“ ist darum keine Drohung, sondern eine Chance.
Denn: Wollen wir nicht alle König sein?
Mit Zepter und Krone.
Und wenn der Mensch die Krone der Schöpfung ist, welchen Part hat dann der Franke darin übernommen?
In seinem neuen Soloprogramm spielt Mäc Härder einen König der Bürger, eben einen „Burger-King“ und zur Freude aller Zuschauer hat er auch diverse Lakaien mitgebracht, die ein Panoptikum fränkischen Frohsinns darstellen. Auch diese Show begeistert wieder durch die geniale Verbindung von Kabarett, Artistik und Spontaneität.
„Es lebe der König von Franken“ und sein Motto lautet: „Demokratie ist ganz nett. Doch wenn Wahlen wirklich etwas bewirken würden, wären sie längst verboten.“
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Mo 15.02.2010, 20 Uhr
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Tafelhalle, Nürnberg Äußere Sulzbacher Str. 62
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Malediva (Berlin)
"Ungeschminkt"
Chanson-Kabarett
Malediva, das sind die beiden schwulen Stadtneurotiker und Publikumslieblinge Lo und Tetta, die zusammen mit Pianist und Komponist Florian das erfolgreichste Rat Pack der Kleinkunst- und Comedyszene bilden.
In Ungeschminkt, ihrem komödiantischen Meisterstück, zeigen sie die gesamte Bandbreite ihres schauspielerischen und gesanglichen Könnens: bissig, schlagfertig, gehoben unsinnig. Zusammen mit diesen „grumpy young men“ durchleben wir in dieser rasanten Bühnen-Sitcom alle Höhen und Tiefen einer langjährigen Beziehung, zwei freche Berliner Schnauzen, die streiten können wie die Kesselflicker, zwischen ihrer Sehnsucht nach ländlicher Idylle und Sex, Drugs & Rock´n´Roll –
umwerfend charmant von der ersten bis zur letzten Sekunde.
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Sa 20.02.2010, 20 Uhr
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Große Meistersingerhalle, Nürnberg Münchener Str. 21
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Eckart von Hirschhausen (Berlin)
"Liebesbeweise"
Medizinisches Kabarett
Liebe geht durch den Magen, aber was wird aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? Sie geht ins Blut! Menschen, die sich geliebt fühlen, haben nachweislich weniger Herzinfarkte. Die Liebe – sie ist angeblich das größte aller Gefühle. Vielleicht auch das größte Placebo? Was weiß die Wissenschaft über die Liebe? Und was ist überzeugender: ein Tattoo oder eine Magnetspinntomografie, 100 rote Rosen bringen oder einmal den Müll runter? Liebesbeweise sind meistens sehr peinlich und bewirken das Gegenteil. Höchste Zeit, dass sich Hirschhausen der Sache annimmt, damit es auch bei aller Liebe was zu lachen gibt. Wer die Logik der Hormone kennt, hat nicht weniger vom Leben, sondern mehr.
In seinem Erfolgsprogramm "Glücksbringer" half Dr. Eckart von Hirschhausen dem Glück des Einzelnen auf die Sprünge. Jetzt untersucht Deutschlands witzigster Arzt das Glück im Miteinander. Eine Operation am offenen Herzen. Ohne Mundschutz geht er der großen Frage nach, ob es eine große Liebe gibt, oder viele kleine, warum wir uns so richtig meist in die Falschen verlieben und was Liebeskummer mit einem Drogenentzug gemeinsam hat. Und er steht Rede und Antwort zu allem, was das Herz bewegt: Reicht im Geschlechterkampf Singlesein schon als Alleinstellungsmerkmal? Wenn schon die Zweisamkeit nicht funktioniert, wie viele Gemeinheiten stecken in größeren Gemeinschaften? Gibt es Schwarmintelligenz oder schaltet der Verstand aus, wenn wir beginnen zu schwärmen? Kann man die Menschheit lieben ohne ihre einzelnen Vertreter mögen zu müssen?
Deutschland ist das viertreichste Land der Erde, aber bei der Zufriedenheit auf Platz 35. Woran kann man noch glauben? Ein Land, in dem es für den Verlust eines Autos 2500 Euro Schmerzensgeld gibt, aber als Willkommen für ein Kind 100. Ist es ein Liebesbeweis an sein Land, es nicht zu lieben – und sich selbst auch nicht? Und wenn uns alle anderen mal gerne haben können, warum tun sie es nicht?
Dr. Hirschhausen verarztet die angeknacksten und gebrochenen Herzen. "Liebesbeweise" – ein Aufklärungsabend für Abgeklärte, für Romantiker und für alle, die dachten, sie wüssten schon, was Liebe ist. Endlich mal wieder lachen über all unsere komischen Gefühle.
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Do 25.02. bis Sa 27.02.2010, 20 Uhr
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nürnberger burgtheater, Füll 13
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Mathias Tretter (Würzburg/Leipzig)
"Staatsfeind Nr. 11"
Solo-Kabarett
Tretters drittes Programm. Er hat bereits den Bayerischen Kabarettpreis für Newcomer gewonnen – was soll jetzt noch kommen? Noch einmal etwas ganz anderes machen, davon träumt jeder arrivierte Künstler. Doch es hat nicht sollen sein.
Eigentlich als Edith-Piaf-Revue geplant, wurden die Proben zu diesem Abend von den politischen Ereignissen überrumpelt: Darf man nach der Wiedervereinigung noch Je ne regrette rien* singen? Angesichts der aktuellen Bedrohungslage hat sich Mathias Tretter kurzfristig entschieden umzuschreiben. Kabarett ist die Kunst der Stunde. Ein Keller, eine Bühne, ein Mann, der nicht singt – was wäre besser geeignet, dem globalen Wahnsinn Einhalt zu gebieten? Aber eines gleich vorweg: Wenn Sie komödiantische Unterhaltung auf der Höhe des Mainstreams suchen, dann sind Sie hier falsch. Hitler kommt nicht vor. Angela Merkel hat höchstens einen Kurzauftritt, und Kurt Beck fällt hinten runter. Denn es geht um Politik. Deutschland steht vor der Frage: Ist die Demokratie noch zu retten, oder etabliert sich das Fünf-Parteien-System? Bekommen wir italienische Verhältnisse? Oder bleibt die Spree von versenkten SPD-Abtrünnigen verschont? Und falls nicht: Wer zahlt für die Verschmutzungsrechte?
Die Antworten wären längst gefunden, gäbe es nicht unsere historische Schuld. Bleischwer lastet die Vergangenheit noch auf den Nachgeborenen der Nachgeborenen. Auch wenn der Aufschrei in den Feuilletons schon jetzt zu hören ist, Mathias Tretter traut sich, an unser größtes Tabu zu rühren: Es ist Zeit für einen Schlussstrich, sagt er. Tausend Jahre ´68 sind genug!
Sein aktuelles Programm Staatsfeind Nr. 11 ist eine furchtlose Konfrontation mit dieser und neun weiteren Plagen, die Deutschland bedrohen. Sex, Drogen, Pomerol, der Gegensatz von Ostdeutschland und Süddeutschland, Chinesen, die Deutsche Post und andere gelbe Säcke, Berlin, Brüssel, Daheim und Vorgestern. Bis es zum Showdown kommt, mit einer Nummer Elf, mit der Sie nicht gerechnet hätten…
(*Isch bereuö nischts)
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So 28.02.2010, 20 Uhr
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Veranstaltung |
nürnberger burgtheater, Füll 13
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Heino Trusheim (Hamburg)
"Früher war besser"
Comedy
Ja, ja! "Früher war alles besser", hat Oma immer gesagt. Heute ist der Hamburger Comedian Heino Trusheim plötzlich selbst in einem Alter, wo genau diese, einst verhasste Sehnsucht nach den "guten, alten Zeiten" immer häufiger im eigenen Kopf herumschwirrt – nämlich immer dann, wenn er seine Alters- und Artgenossen betrachtet: Die eigene, im Milchschaum versinkende Generation mit der Lizenz zum Dauerstudium und den Ewigkeits-Praktika, die ihren Kindern immer abstrusere Vornamen gibt. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man von Aushilfen in deutschen Filialen amerikanischer Coffee-to-go-Ketten in die Knie und deren Unternehmensphilosophie gezwungen wird: "Short, Tall oder Grande? Aroma Vanilla, Caramel, Hazelnut, Toffee Nut oder Irish Cream? One shot, double shot oder triple shot? Hier trinken oder To Go? Mehr Milch oder mehr Schaum?" - "Weniger Gesabbel, mehr Kaffee!"
So nicht – aber wie dann? Gute Frage, nächste Frage. Die heute wie damals orientierungslose 80er-Jahre-Jugend musste sich doch immer nur entscheiden zwischen Adidas und Puma oder zwischen Dallas und Denver – aber da gab’s ja auch noch Falcon Crest: "Das ist das große Dilemma unserer Generation: Alles ist möglich, aber nichts passiert, weil wir uns nicht entscheiden können. Die 68er hatten Ho-Tschi Min, wir Marco Polo", resümiert der reuige Ex-Popper, der sich aus Scham und Kampfeslust die Fön-Welle abrasiert hat. Diese Erkenntnisse machten erst ihn fertig - aber dann auch sein erstes abendfüllendes Programm. Immerhin!
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