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Kabarett-Archiv

Urban Priol


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Info über das Programm "täglich frisch" (November 2003):


Urban Priol

"täglich frisch"


Deutschland im Umbruch. Revolutionäre Stammzellen sorgen für Neues Denken im Alten Europa. Die Alterspyramide wird zum Spaltpilz: Die Jungen bekommen immer weniger Kinder, die Rentner vermehren sich wie die Karnickel. Im Globalen Dorf fragen sich alle: Wo bitte geht’s zur Front? Und wie kommen wir dorthin? In „Casual Wear“ oder im Kettenhemd? Deutschland sucht die Super-Regierung. Dieter Bohlen sitzt in der Jury, Küblböck wird Kanzler und singt Dabbeljuh Bush, den Ungewählten der Auserwählten , in einen 100jährigen Schlaf.

Mitten im Geflecht der Visionen und Fusionen: Urban Priol. In seinem fünften, wie immer tagesaktuellen Soloprogramm, kämpft er sich wieder in einem atemberaubenden Querdenker-Slalom durch das Dickicht der Ungereimtheiten, mal mit dem Florett, mal mit schwerem Säbel. Nichts und niemanden nimmt die Lästerzunge vom Untermain ernst - schon gar nicht sich selbst: Ein Mensch in seinem Widerspruch - wenn nichts mehr geht, kommt Priol: Ein satirisches Rumpelstilzchen unter Starkstrom.


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Info über das Programm "Alles muss raus" (November 2001):


Urban Priol

"Alles muss raus"


In seinem brandneuen Programm blickt Urban Priol sich wieder mit sezierendem Blick in der Gesellschaft um. Der wortgewaltige Kabarettist und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2000 hat umwerfend Unglaubliches in einen fesselnden Spannungsbogen gepackt.

Ein Mann um die 40 verspekuliert sich am Neuen Markt, muss sich neu positionieren. Deutschland bricht auf, um Dienstleistungsparadies zu werden. Alles tendiert seitwärts. Freigesetzte Kompaniefeldwebel der Bundeswehr werden in Baumärkten umgeschult, Behörden mutieren zu Dienstleistungszentren und die große Politik hat sich als unersetzlicher Bestandteil im Comedy-Sektor erwiesen.

Mittendrin der Polit-Entertainer Urban Priol, der versucht, sich im globalen Dorf zwischen Yin und Yang, dem Dax und den Ducks, Oberförster Rombach und Verteidigungsminister Scharping zurecht zu finden. Nichts und niemand ist ihm heilig - schon gar nicht er selbst.

Irgendwie hat ihn sein satellitengesteuertes Navigationssystem an diesem Abend zum Auftrittsort geführt - warum und wieso und was er daraus macht, das müssen Sie selbst erleben.

Denn da, wo andere aufhören, macht Urban Priol, der vorzügliche Stimmenartist, erst einmal Pause, um danach mit seiner satirischen Ein-Mann-Schau weiter kräftig in der Republik aufzuräumen.


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Info über das Programm "Stimmt so." (März 1999):


Urban Priol

"Stimmt so." - Solo-Kabarett


Erst hatte er „Köpfe im Kopf“. Dann bekam er 1997 die „Kwittung, bitte“ und den „Salzburger Stier“, den von ARD, ORF und SRG verliehenen Kleinkunst- und Kabarettpreis der öffentlich-rechtlichen Anstalten.

In seinem neuen Programm blickt sich Urban Priol in der Landschaft um und gelangt zur Erkenntnis: „Stimmt so.“

Aber eigentlich kann er heute abend gar nicht auftreten, weil sein persönliches indianisches Tageshoroskop mit den Weissagungen des Mondkalenders kollidiert, zumal die nach der Feng-Shui-Methode berechnete persönliche Wohnraumgestaltung eklatant der neuen Zusammensetzung des Bundestages ähnelt. Aber wie der Politentertainer seinen Nichtauftritt gestaltet, das müssen Sie erlebt haben. Unmögliches, Unglaubliches, Unerhörtes - wie? Das gibt's doch gar nicht? Doch. Denn: „Stimmt so.“

Regie: Mathias Repiscus


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Info über das Programm "Kwittung, bitte" (Dezember 1997):


Urban Priol

"Kwittung, bitte" - Solo-Kabarett


Urban Priol ist wieder auf satirischem Streifzug von der Subkultur der Großstadt in die Provinz und zurück über die Baumarkt-Kette mit obligater Döneria.

Hier findet er alles, braucht aber nichts.

Vom Finanzamt verfolgt, vermißt gemeldet von der Kreditsachbearbeiterin seiner Bank, findet er sich wieder im Dienstleistungs-Sumpf unserer Tage. Da wird das Ausdiskutieren männlicher Pflichten unter Anleitung seiner Frau eher als angenehm empfunden. Der Generationenvertrag findet nur noch in Autobahnraststätten statt: Kinder- und Seniorenteller!
Die Redaktion "Partner Hund" sorgt ungewollt für Realsatire. Konstantin Wecker wird Drogenbeauftragter der Bayerischen Landesregierung. Die Volksmusik ist in der Krise, es herrscht Mitjodelzwang. Rechtschreibung ist süs - Reformen sind grausahm!

Als Zuschauer darf man sich erneut auf ein fulminantes Solo freuen, in dem Urban Priol den Bogen vom lokalen Mief bis hin zu den verrücktesten Verstrickungen spannt.

Regie: Mathias Repiscus


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